Claudia C. Bender

Der Blog zum Auftritt

UNGLAUBLICH RIESIGES RIESENDRAMA

Übertreibung macht anschaulich, muss aber zielgerichtet sein. Wer alles dramatisiert, gewöhnt den Rezipienten zu sehr an das viele, an das zu viel. Oder gar das Schlechte, das viel zu Schlechte und schon will es keiner mehr hören. Wenn alles unglaublich toll, riesengroß, absolut faszinierend ist, wird der Redner schnell nicht mehr ernst genommen, schafft keine Akzente mehr, Gewöhnung tritt ein. Die Bewertung eigener Aussagen ist gut – in Maßen eingesetzt. Akzentuiert, punktuell, um einen interessanten Bogen zu spannen, um ein großartiger Plot sein zu können, um eine richtige News zu werden, die man sich merken kann. Wenn schon viel in der Schubkarre ist, ist es gut, wenn ein SEHR das Bild krönt. Eine Blume kann schön sein, warum nicht auch sehr schön. Eine Zahl kann hoch sein, warum nicht auch sehr hoch solange das stimmt. Die Bewertung Ihrer Aussagen obliegt Ihnen. Beschreibungen sind wichtig, um Anschaulichkeit herzustellen. Doch das richtige Maß der Dinge ist immer einen zweiten Gedanken wert. Wählen Sie aus, setzen Sie Schwerpunkte, schaffen Sie wohldosiert, doch dann deutliche Botschaften. Dann wird man Ihnen sehr gerne zuhören und noch lieber weitererzählen, was Sie gesagt haben.

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